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Fachzahnarzt für Kieferorthopädie Dr. Sebastian Vittur

Diagnose

Diagnose

Für eine fundierte und präzise Diagnose benötigen wir verschiedene Unterlagen. Die Basis für die Planung der kieferorthopädischen Behandlung bilden unter anderem Röntgenaufnahmen sowie Analysen von Wachstum und Kieferfunktion.

Die Erstuntersuchung dient dazu, uns einen Überblick über die jeweilige Zahnsituation, die Position der Kieferknochen und das Knochenwachstum zu geben und die Notwendigkeit und den Umfang einer Behandlung einzuschätzen. Es erfolgt weiterhin eine Beratung über Behandlungsalternativen und -kosten bzw. zur Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Jede Zahnspange fordert ein erhöhtes Maß an häuslicher Zahnpflege. Auf den Behandlungsgeräten sowie in den kleinen Zwischenräumen (beispielsweise zwischen Brackets und Bögen) können sich Ablagerungen bilden − und diese bieten einen Nährboden für Bakterien. Wir erklären Ihnen und Ihrem Kind, wie die Zähne zuhause gepflegt werden sollten, und welche Lebensmittel während der Behandlung eher ungeeignet sind.

Um die Position der Zähne zueinander und zum Kieferknochen präzise zu bestimmen, erstellen wir mit unserem strahlungsarmen digitalen Röntgengerät bzw. bei Bedarf mit dem Digitalen Volumentomographen (3D-Röntgen) verschiedene Röntgenbilder. Neben Profil- und Panoramaaufnahmen gehören dazu unter Umständen bei Kindern auch Aufnahmen der Handwurzelknochen – so können wir das wahrscheinliche Ende des Wachstums bestimmen. Anhand der Röntgenaufnahmen bestimmen wir die voraussichtliche Entwicklung der Kiefer und Zähne und stellen fest ob noch einzelne Zähne im Kiefer verblieben sind oder fehlen.

In Zusammenarbeit mit Ihrem Hauszahnarzt fertigen wir in einigen Fällen spezielle Röntgenaufnahme (Bissflügelaufnahme – „Bitewings“) zur Früherkennung von Karies im Kontaktbereich der Zähne sowie unter Füllungen an.

Vor und während der Zahnkorrektur fertigen wir Fotoaufnahmen Ihres Gesichts aus der gleichen Perspektive an. Auf diese Weise können wir die Veränderung der Zahn- bzw. Kieferstellung im Vergleich sehen, die Fortschritte präzise beurteilen und die Behandlung ggf. zeitnah anpassen. Nach Ende der Behandlung fertigen wir erneut Aufnahmen an – auf diese Weise können Sie im Vorher-Nachher-Vergleich sehr schön sehen, wie sich die Zahn- und Kieferstellung verändert hat.

Um präzise Aussagen über die Kieferbewegungen und den Zusammenbiss zu erhalten, nehmen wir Abdrücke von Ober- und Unterkiefer und fertigen daraus ein maßstabsgetreues Gipsmodell. Anschließend wird das Modell genau vermessen – dabei sind unter anderem Messwerte wie die Länge und Breite der Kieferbögen und das Verhältnis von Zahngröße zur Kiefergröße wichtig.

Zähne und Kiefer sind mit dem gesamten Organismus „vernetzt“ − Kieferfehlstellungen können weiterreichende Beschwerden wie Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Haltungsschäden oder sogar Tinnitus auslösen.

Bei der manuellen Funktionsdiagnostik prüfen wir, ob die Kiefergelenksbewegungen harmonisch verlaufen, untersuchen die Körperstatik und -haltung und klären die Ursache eventueller Probleme.

Weitere Informationen rund um die Diagnostik finden Sie in unserem Ratgeber KFO.